Campusnachrichten

  • Brexit beschlossen - auch Münsteraner Unternehmen betroffen

    Großbritannien hat sich gegen einen Verbleib in der EU entschieden. Dies berichtet unter anderem die Tagesschau. Bei der gestrigen Brexit-Volksabstimmung entschieden sich 52 Prozent für einen Austritt.

    Auch Münsteraner Unternehmen sind direkt vom Ergebnis der Brexit-Abstimmung betroffen. Das berichteten die Westfälischen Nachrichten am Vortag. Große Münsteraner Firmen, wie zum Beispiel der Chemiekonzern BASF oder der Klebstoffhersteller Weicon gehen davon aus, dass auch sie unter dem Brexit leiden werden. Beide Betriebe arbeiten zurzeit noch eng mit Produktionsstandorten in Großbritannien zusammen. Mit dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU ist für sie also ein großer Marktanteil gefährdet.

    Als Reaktionen auf die Abstimmung kündigte Premierminister David Cameron bereits am Vormittag seinen Rücktritt an. Darüber hinaus sank der DAX an der Börse um ganze 10 Prozentpunkte.

  • Anti Rassismusklage an US Uni

    Amerikanische Unis dürfen Bewerberinnen und Bewerber mit unterschiedlichen Herkünften anders bewerten. Dies berichtet Spiegel Online. In der Praxis werden seit Jahrzenten neben den Noten auch die ethische Zugehörigkeit bei einer Zulassung berücksichtigt. Diese sogenannte "Positive Diskriminierung" ist rechtsmäßig, wie das oberste US-Gericht nun urteilte. Geklagt hatte die weiße Studentin Abigail Fischer, die 2008 von der University of Texas abgelehnt wurde und das Verhalten der Uni als verfassungswidrig und diskriminerend ansah.

  • Solarflugzeug überquert Atlantik

    Zum ersten Mal hat ein rein solarbetriebenes Flugzeug den Atlantik überquert. Dies berichtet Spiegel Online. 17 Studen nach Abflug in Hawaii landete die "Solar Impulse 2" sicher in Sevilla. Das Flugzeug ist mit 17.000 Solarzellen auf den Trägerflächen ausgestattet und kommt daher komplett ohne Kerosin aus. Der Flug ist Teil einer Weltumrundung, mit der die Wissenschaftler Betrand Piccard und André Borschberg für die Nutzung erneuerbarer Energien werben möchten.

  • Zusammenhang zwischen Schlaganfällen und Multiple-Sklerose nachgewiesen

    Forscher der Uni Münster und der Uni Duisburg-Essen weisen einen Zusammenhang zwischen Schlaganfällen und der Krankheit Multiple-Sklerose nach. Das Molekül Gerinnungsfaktor 12 soll die Ursache für beide Krankheiten sein. Beim Schlaganfall sorgt es für die Verstopfung der Venen und bei Multipler Sklerose ist es nach neusten Erkenntnissen vermehrt im Blut der Patienten zu finden.
    Darüberhinaus haben die Forscher herausgefunden, dass das Protein Infestin-4 die Entstehung des Gerinnungsfaktor 12 hemmt und somit ein wichtiges Mittel gegen Multiple-Sklerose darstellen könnte. Jedoch müssen noch einige weitere Tests durchgeführt werden, bevor ein darauf basierendes Mittel gegen MS auf den Markt kommt.


Alle Nachrichten
Play Pause Q hören